Die Akzeptanzkampagne „Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin“ ist offiziell gestartet. Initiiert wurde sie vom Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk, der Ibn Rushd-Goethe-Moschee und dem Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis).
Die Aktion wird in Berlin auf Großplakaten zu sehen sein sowie auf Postkarten in über 300 gastronomischen und kulturellen Einrichtungen, Kinos und in den sozialen Medien gezeigt. Mit der Kampagne leisten die Initiatoren einen Beitrag zum Aktionstag gegen Islamfeindlichkeit am 15. März 2026, der in diesem Jahr zum ersten Mal in Berlin ausgerichtet wird. Unter dem Motto »Islamische Vielfalt leben – Freiheit schützen« zeigen sie Pluralismus im Islam. Mit ihrem Bekenntnis zur individuellen Glaubensfreiheit und zur Selbstbestimmung erteilen sie islamistischen Machtansprüchen und verfassungsfeindlichen Akteuren eine deutliche Absage – und werden dabei vom Berlins Regierenden Bürgermeister unterstützt.
Warum KI-generierte Motive? ↓
Die in der Akzeptanzkampagne gezeigten Personen sind mit Hilfe von KI erstellt worden. Dieser Entscheidung ging eine sorgfältige Abwägung voraus.
Erfahrungen aus früheren Projekten – etwa der Kampagne »Liebe ist Halal« – haben gezeigt, welchen enormen Risiken die gezeigten Personen ausgesetzt sind. Einzelne Mitwirkende erhielten tausende Drohungen. Ein solcher Zustand ist zwar mit einer offenen Gesellschaft unvereinbar, aber Teil der innerislamischen Realität.
Die Entscheidung für KI-generierte Motive dient daher dem Schutz von Menschen. Sichtbarkeit darf nur in einem vertretbaren Maße mit persönlicher Gefährdung verbunden sein. Schon das Beispiel eines schwulen Lehrers, der sich nicht dem islamistischen Normaldruck beugt, zeigt, wie rasch dieses Maß überschritten werden kann.
Dabei geht es nicht um fehlende reale Vorbilder. Allein in Berlin leben zehntausende freie, emanzipierte und humanistisch geprägte Musliminnen und Muslime. Die Kampagne macht deutlich: Vielfalt im Islam existiert – auch wenn sie im öffentlichen Diskurs häufig unsichtbar bleibt.
Die Frage, warum diese Vielfalt oft übersehen wird, richtet sich nicht an Einzelne, sondern an die Gesellschaft insgesamt. Welche Bilder von Musliminnen und Muslimen prägen unser Verständnis? Welche Narrative dominieren? Und welche Realitäten bleiben unbeachtet?
Die Akzeptanzkampagne leistet einen Beitrag gegen Vorurteile und für die Vielfalt des Islam: Sie zeigt reale Lebensentwürfe. Und schützt zugleich reale Menschen.
Sichtbarkeit der wirklichen Vielfalt im Islam
Die von Projektleiter Tugay Saraç vorgestellte Staffel 1 der Akzeptanzkampagne zeigt vier Motive: eine muslimische Lehrerin ohne Kopftuch, eine interkulturelle Familie westlicher Prägung mit muslimischer Mutter, ein schwules Paar sowie eine gesellige Szene mit Rakı.
Tugay Saraç erläutert die Auswahl der Motive:
»Wir zeigen muslimische Menschen, wie sie tatsächlich leben«, sagt Saraç. »Musliminnen und Muslime sind keine homogene Gruppe. Vielfalt im Islam ist Normalität – das macht die Akzeptanzkampagne sichtbar.«
Zum Motiv mit Alkohol sagt Saraç:
»Rakı steht hier für Geselligkeit, für Gespräche, für Freude am Leben. Muslimische Identität lässt sich nicht auf ein rigides Alkoholverbot reduzieren, wie es von islamistischen Gruppen verlangt wird. Der Genuss von Alkohol hat in vielen muslimisch geprägten Gesellschaften eine lange Tradition.«

Das Motiv der interkulturellen Familie findet Saraç ausgesprochen wichtig:
»Für viele Menschen ist das eine ganz normale Familie. Und genau das ist der Punkt. Dennoch erleben wir immer wieder, dass interkulturelle Ehen – insbesondere wenn eine muslimische Frau einen nicht-muslimischen Partner wählt – von autoritären und radikalen Strömungen im Islam stark abgelehnt werden. Leider haben diese Haltungen auch in Deutschland Fuß gefasst. In nicht wenigen Fällen führt dieses Verständnis von ›Ehre‹ zu Zwangsverheiratungen und Gewalt. Wir setzen mit diesem Motiv ein Zeichen für die Selbstbestimmung von Frauen. Über ihr Leben und ihren Ehepartner darf sie selbst bestimmen – nicht ihr Vater, nicht ihr Onkel und nicht ihre Brüder.«

Mit Blick auf das Motiv eines schwulen Paares erklärt Saraç:
»Queere Musliminnen und Muslime sind Teil unserer Gesellschaft. Dies ist eine Errungenschaft unserer Gesellschaft in Deutschland. Wer offen homosexuell leben will, erlebt in bestimmten Berliner muslimischen Communities jedoch zunehmend massive Ablehnung – bis hin zu Mobbing und Bedrohungen. Der Fall des Lehrers Oziel Inácio-Stech an der Carl-Bolle-Grundschule in Berlin hat gezeigt, welcher Druck aufgebaut wurde, als muslimische Schüler und Eltern seine Homosexualität nicht akzeptierten. Ihm und anderen queeren Personen die gleiche Würde und gleiche Rechte abzusprechen, widerspricht sowohl den Menschenrechten als auch dem Verständnis von Allah als barmherzigem Schöpfer. Einen Menschen wegen seiner sexuellen Orientierung zu mobben, anzugreifen oder gar zu töten, ist menschenfeindlich – und aus meiner Sicht auch mit dem Islam gänzlich unvereinbar.«

Kopftuch als Marker des Kollektivismus
Besonders deutlich wird die Stoßrichtung der Akzeptanzkampagne beim Thema Kopftuch:
Besonders deutlich wird die Stoßrichtung der Akzeptanzkampagne beim Thema Kopftuch: »Etwa ein Drittel der muslimischen Frauen in Deutschland trägt ein Kopftuch. Dennoch werden Musliminnen in Werbung und Kampagnen fast ausschließlich mit Kopftuch dargestellt. Islamistische Gruppen versuchen seit Jahren, immer strengere Verschleierungsnormen in Deutschland durchzusetzen – vom Kopftuch über den Gesichtsschleier bis hin zur Vollverschleierung mit Burka oder Niqab.« Saraç hält das Kopftuch für einen Marker des Kollektivismus. »Unsere Kampagne zeigt, dass muslimisches Leben in Deutschland wesentlich vielfältiger und freier ist. Warum sollten 30 Prozent die vermeintliche Norm repräsentieren, während 70 Prozent unsichtbar bleiben?«
Muslimische Lehrerin für staatliche Neutralität
Vor dem Hintergrund der Attacken auf das Neutralitätsgesetz in Berlin habe man sich bewusst für das Motiv einer Lehrerin ohne Kopftuch entschieden. Saraç:
»Wir zeigen eine muslimische Lehrerin, die Verantwortung im staatlichen Bildungssystem übernimmt – ohne Kopftuch. Ob sie privat eines trägt, zeigt das Bild nicht, und das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass sie im staatlichen Raum religiös und weltanschaulich neutral auftritt.«
»Unsere Motive stehen für Individuen mit unterschiedlichen Biografien und freiheitlichen Lebensentwürfen. Sie unterscheiden sich deutlich von kollektivistischen Identitätsmodellen, wie sie von islamistischen Akteuren vertreten werden. Wir zeigen die wirkliche Vielfalt in Deutschland. Musliminnen und Muslime sind keine homogene Gruppe. Vielfalt ist Normalität.«

Aufklärung zum Berliner Aktionstag gegen »Islamfeindlichkeit« am 15. März ↓
Die Begriffe »Islamfeindlichkeit« und »Islamophobie« sind verstärkt seit den 1990er Jahren Gegenstand internationaler politischer Initiativen. Insbesondere Staaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) haben auf UN-Ebene Resolutionen zur sogenannten »Verleumdung von Religionen« eingebracht. Erklärtes Ziel war es, den Islam stärker vor »Diffamierung« zu schützen. In mehreren der treibenden Staaten – darunter Pakistan, Katar, Türkei, Iran oder Saudi-Arabien – konnte jedoch deutlich beobachtet werden, dass Islamist*innen mit diesem Ansatz vor allem Kritik am Politischen Islam und seinem Machtanspruch unterdrücken – und darüber hinaus auch in Europa und Deutschland subversiv Einfluss auf die Politik nehmen wollen.
Nach jahrelangem Lobbying beschloss die UN-Generalversammlung im Jahr 2022 die Einführung eines »Internationalen Tages zur Bekämpfung der Islamophobie«, der jährlich am 15. März begangen wird – dem Jahrestag des Anschlags von Christchurch 2019.
Im September 2025 verabschiedete das Berliner Abgeordnetenhaus den Beschluss, diesen Tag erstmals ab 2026 als Gedenk- und Aktionstag gegen »Islamfeindlichkeit« zu begehen. Für diese Initiative hatte sich laut Medienberichten vor allem der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh eingesetzt. Das Land Berlin erklärte, ein Eckpunktepapier für eine landesweite Handlungsstrategie zur Prävention von »Islamfeindlichkeit« zu erarbeiten. Dabei sollen unter anderem die »Expert*innenkommission antimuslimischer Rassismus Berlin« sowie das Forum Islam Berlin (FIB) einbezogen werden. Ziel sei es, »konsequent gegen jede Form von Extremismus, Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus vorzugehen« und »Unterstützungsbedarfe« für Islamverbände und Moscheegemeinden zu ermitteln.
Projektleiter Tugay Saraç lehnt dieses Vorgehen des Landes Berlin ab:
»Zunächst war ich schockiert. Denn der UN-Tag gegen ›Islamfeindlichkeit‹ hat eine unsägliche Geschichte und wurde von islamistischen Regierungen vorangetrieben – und Berlin setzt gewissermaßen noch einen drauf: Das staatlich geförderte ›Forum Islam Berlin‹ wird von islamistischen Netzwerken gestaltet. Staatliche Stellen sind schlecht beraten, Extremismus mit Akteuren bekämpfen zu wollen, die teilweise in Abhängigkeit von Islamist*innen aus dem Ausland sind und selbst nicht eindeutig auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen. Personen oder Organisationen, die islamistische Positionen vertreten oder zu denen verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse vorliegen, sollten keinesfalls Kooperationspartner des Staates sein! Dies sollte selbstverständlich sein. Dennoch ist Berlin hier eingeknickt. Einen größeren Schaden kann man unserer freiheitlichen Gesellschaft und den vielen Menschen in der muslimischen Community kaum antun. Mit unserer Akzeptanzkampagne grenzen wir uns klar von diesen islamistischen Akteuren und ihrer Auslegung des Islam ab.«
Islamismus ist wichtigste Ursache der Muslim*innenfeindlichkeit
Anfeindungen gegen Muslim*innen sind real
Die Gründerin der Ibn Rushd-Goethe Moschee, Seyran Ateş, betont zugleich, dass Muslim*innenfeindlichkeit real existiert. »Raed Saleh hat recht, wenn er sagt: Keiner kann die Augen davor verschließen, dass muslimische Menschen Anfeindungen spüren und auch nicht nur verbal, sondern oft in ihrem alltäglichen Leben Bedrohungen ausgesetzt sind.«
Internationaler Tag gegen Muslim*innenfeindlichkeit
Zugleich äußert sie grundsätzliche Vorbehalte gegenüber der begrifflichen und politischen Verschiebung des Themas – weil Islamist*innen davon profitieren. »Problematisch wird es, wenn der Begriff ›Islamfeindlichkeit‹ dort eingesetzt wird, wo es Hass oder Gewalt gegen Muslim*innen gibt, denn das ist ›Muslim*innenfeindlichkeit‹. In Christchurch wurde nicht der Islam angegriffen, sondern Muslim*innen – deswegen sollte der 15. März der internationale Tag gegen Muslim*innenfeindlichkeit sein!«
Fatales Signal für Antisemit*innen
Die Imanin ruft zur sprachlichen Genauigkeit auf: »Wer die Begriffe ›Islamfeindlichkeit‹ und ›Muslim*innenfeindlichkeit‹ verwechselt, immunisiert den Politischen Islam gegen die notwendige Kritik, weil er sie in die Nähe von rechten Ideologien rückt.« Angesichts des islamisch motivierten Antisemitismus dürfe dies nicht passieren, so Ateş: »Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober erleben wir massiven Judenhass und aggressiven Islamismus, vor allem auch in Berlin. In dieser Situation einen Tag gegen Islamfeindlichkeit einzuführen, macht den 15. März zum Feiertag für Islamismus – das ist ein fatales Signal!«
Islamist*innen als größte Muslim*innenfeinde
Zugleich weist Seyran Ateş auf eine Tatsache hin, die in der Debatte viel zu selten benannt wird: »Die häufigste Ursache für Muslim*innenfeindlichkeit ist Islamismus – seine häufigsten Opfer sind die unzähligen Musliminnen und Muslime, die selbst darüber entscheiden wollen, wie sie ihre Religion und ihr Leben gestalten. Diese Feindlichkeit wird viel zu selten offen benannt und richtet sich insbesondere gegen liberale, säkulare und emanzipierte Musliminnen und Muslime. Darunter leiden insbesondere die Millionen von Frauen und Mädchen, die weltweit von Zwangsverschleierung, Zwangsverheiratung und ›Ehren‹-Gewalt betroffen sind.«
Ibn-Rushd-Goethe-Moschee muss nicht vor deutschen Rechtsextremen beschützt werden
Ateş beschreibt dieses Phänomen als »innerislamische Muslim*innenfeindlichkeit«, was eine Ausprägung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sei, die bislang zu wenig gesellschaftliche Aufmerksamkeit erfahre. Mit Blick auf die Erfahrungen der Ibn Rushd-Goethe Moschee formuliert sie deutlich: »Die Polizei muss unsere Moschee nicht vor urdeutschen Rechtsextremen und vor Nicht-Muslim*innen beschützen – sondern zu 100 Prozent vor Islamist*innen und rechtsextremen Muslim*innen. Sie reisen teilweise extra aus dem Ausland an, um gewaltsam zu verhindern, dass in unserer Moschee alle zusammen beten: Frauen und Männer, Schwule und Lesben, Sunniten, Schiiten, Aleviten und viele andere mehr.«
Politikwissenschaftliche Dekonstruktion des Hegemoniekonzepte der »Islamfeindlichkeit« und »Islamophobie« ↓
Die aktuelle Diskussion um Islamfeindlichkeit wird zusätzlich durch begriffliche Unschärfen erschwert. Neben »Islamfeindlichkeit« ist in den vergangenen Jahren insbesondere der Begriff »Islamophobie« sowie in Deutschland zunehmend der Terminus »antimuslimischer Rassismus« in den Vordergrund gerückt.
Der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber hat bereits im Jahr 2020 in einer grundlegenden Analyse („Islamophobie“ und „Antimuslimischer Rassismus“ – Dekonstruktion zweier Hegemoniekonzepte aus menschenrechtlicher Perspektive) darauf hingewiesen, dass beide Begriffe häufig nicht präzise definiert werden. Eine klare Abgrenzung zwischen legitimer Religionskritik, Islamismuskritik und tatsächlicher Diskriminierung von Musliminnen und Muslimen fehle vielfach.
Pfahl-Traughber betont, dass Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit selbstverständlich eine Verletzung von Menschenrechten darstellt. Problematisch werde es jedoch dort, wo auch die Kritik an religiösen Lehren oder an islamistischen Ideologien pauschal als »rassistisch« oder »islamophob« etikettiert werde.
Eine solche Ausweitung könne dazu führen, dass:
- menschenrechtlich motivierte Kritik an Frauenunterdrückung oder Homosexuellenfeindlichkeit delegitimiert wird,
- innerislamische Reformstimmen unter Generalverdacht geraten,
- und islamistische Akteure sich hinter einem Schutzschild gegen Kritik verschanzen können.
Als zentralen Unterschied nennt er:
- Muslim*innenfeindlichkeit richtet sich gegen Menschen.
- Religionskritik richtet sich gegen Ideen.
In einer freiheitlichen Demokratie stünden individuelle Grund- und Menschenrechte über religiösen Normansprüchen. Diese Priorisierung sei kein Ausdruck von Feindlichkeit gegenüber Religion, sondern Kern des säkularen Verfassungsstaates.
Pfahl-Traughber warnt zudem vor einem kulturalistischen Kollektivismus, der »die Muslime« als homogene Gruppe konstruiert. Gerade dadurch würden die innerislamischen Unterschiede zwischen konservativen, liberalen, säkularen oder reformorientierten Musliminnen und Muslimen unsichtbar gemacht.
Fazit: Vielfalt schützen heißt Freiheit verteidigen
Die Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin« setzt genau hier an. Sie versteht sich als Einladung zur Debatte, so Projektleiter Tugay Saraç. Er sagt zusammenfassend:
»Die Akzeptanzkampagne richtet sich gegen jede Form von Diskriminierung gegenüber Musliminnen und Muslimen. Zugleich wendet sie sich gegen islamistische Vereinnahmung und politische Themenverschiebungen – wie sie auch von den Protagonisten des Berliner ›Tags zur Bekämpfung der Islamfeindlichkeit‹ für den 15. März vorangetrieben werden. Sie macht sichtbar, was im öffentlichen Diskurs häufig ausgeblendet wird – nicht zuletzt vom staatlich geförderten ›Forum Islam Berlin‹ bei der Vorbereitung dieses ›Islamfeindlichkeit‹-Aktionstages: Muslimisches Leben in Deutschland ist vielfältig. Genau wie unter den in Deutschland lebenden Christinnen und Christen gibt es auch unter Musliminnen und Muslimen viele verschiedene Haltungen und Lebensweisen – und auch sehr unterschiedliche Stellenwerte ihrer Religion: Für die einen ist der Glaube in allen Lebensbereichen extrem wichtig, für andere wiederum ist er eher eine kulturelle Angelegenheit, die im Alltag kaum eine Rolle spielt. Muslimisches Leben in Deutschland ist spirituell, säkular, liberal, queer, interkulturell sowie freiheitsliebend und westlich geprägt. Islamistische Ideologien kennen keine Vielfalt. Doch in einer Demokratie ist Vielfalt keine Bedrohung sondern Ausdruck von Freiheit.«
Die gestartete Staffel 1 der Akzeptanzkampagne ist als Auftakt angelegt. Weitere Motive und Themen für Staffel 2 sind bereits in Vorbereitung. Zugleich soll der Initiativkreis erweitert werden. Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich für Religionsfreiheit, innerislamischen Pluralismus, Selbstbestimmung und demokratische Werte einsetzen möchten, sind eingeladen, sich zu beteiligen. Spenden sind willkommen und können an das gemeinnützige Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk (MDG) gerichtet werden:
Spendenkonto Mernissi-de Gouges Bildungs- & Sozialwerk gUG
Bank: Berliner Sparkasse
IBAN: DE18 1005 0000 0191 0246 43
BIC: BELADEBEXXX





