Freitagspredigt vom 29.06.2018

Koran und islamische Wissenschaft

بِسْمِ ٱللَّهِ ٱلرَّحْمَـٰنِ ٱلرَّحِيمِ

 َفَلَا يَتَدَبَّرُونَ ٱلْقُرْءَانَ ۚ وَلَوْ كَانَ مِنْ عِندِغَيْرِ ٱللَّهِ لَوَجَدُوا۟ فِيهِ ٱخْتِلَـٰفًۭا كَثِيرًۭا

Sure 4:82 „Sie machen sich keine Gedanken über den Koran. Wäre er von einem anderen als von Allah, so würden sie darin gewiss viel Widerspruch finden.“

Sure 21:30 „Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel und die Erde vereint waren (als Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie auseinander spalteten?“

Wer nachdenkt, wird unweigerlich zu dem Schluss kommen:  Dieser Vers benennt den Anfang von allem, der Schöpfung und Ursprung des Universums. Die Astrophysiker haben ein Wort dafür: der Urknall! Die Theorie der Wissenschaftler wird wohl immer eine Theorie bleiben, aber sie wird heute durch Jahrzehnte lange Forschung unterstützt. Aber vor über 1400 Jahren haben die Wüstenaraber schon diesen Vers gelesen und sich darüber Gedanken gemacht. Auch wenn sie es noch nicht vollkommen verstanden haben, sie haben es einfach akzeptiert.

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Freitagspredigt vom 30.03.2018

Friede und Freiheit im Islam

Der Begriff für Frieden kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutete ursprünglich Schutz, Sicherheit. Er schließt kulturelle, strukturelle und personelle Gewalt aus. Er ist ein Prozess. Auf die menschliche Gesellschaft übertragen ist Frieden der Zustand eines vertraglichen und gesicherten Zusammenlebens von Menschen sowohl innerhalb als auch zwischen den Gesellschaften und Staaten.

Im islamischen Verständnis trägt das Wort „Islam“ in seiner Wurzel die Bedeutung „Frieden“ in sich. Die arabische Wortwurzel s-l-m steht für „wohlbehalten, in Sicherheit“, eben „in Frieden sein“. Auch das Wort Salam, Friede, ist daraus gebildet. Islam ist das Friedenmachen durch Hingabe an Gott: Ein Muslim, der sich Hingebende, findet dadurch Frieden mit sich selbst, seinen Mitmenschen und mit der gesamten Schöpfung.

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Freitagspredigt vom 16.02.2018

Rechtleitung im Islam

von Christian Awhan Hermann

Unter der Obhut Allahs, der Göttlichen Barmherzigkeit, der göttlichen allumfassenden Gnade

Alles Lob gebührt Gott, der Göttlichen Erhabenheit, dem Oberhaupt aller Welten. Wir danken Allah für die allgegenwärtige Gnade und Gaben und wir bitten Allah um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass wir die Göttliche Gunst empfangen werden. Der Göttliche Frieden und Segen sei mit allen Menschen

„Möge Allah Dich rechtleiten!“ – das ist ein Satz, den ich oft höre oder lese, seit ich zum Islam gekommen bin. Zumeist schwingt dabei ein jovialer oder fast abfälliger Unterton mit. Ganz nach dem Motto: „Ich weiß ja, dass ich Recht habe, und möge Gott Dir klar machen, dass meine Meinung die richtige ist.“ – oder auch: „Ich weiß grade nicht weiter, also soll sich bitte Gott drum kümmern.“

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Freitagspredigt vom 05.01.2018

Koran als eine Sphäre einer lebendigen Kommunikation zwischen Gott und Mensch

Ihr wisst: das Wort Koran bedeutet in der arabischen Sprache so viel wie Lesung, Rezitation, das Vortragen einer Botschaft von Gott. Ganz allgemein  gesagt: die grundlegende Bedeutung des Koran ist dieselbe wie die grundlegenden Botschaften der vorhergegangenen Bücher. Die darin enthaltenen Anweisungen, die dem Menschen eine Leitung, einen Weg geben, eine Rechtleitung, sind universell, für die gesamte Menschheit und für alle Zeiten. Die Sure 5:48 bestätigt es: „Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir (Muhammad) herabgesandt, das bestätigt, was von der Schrift vor ihm da war und darüber Gewissheit gibt.“

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