Frauen für den Frieden


Kontakt Gespräch Ibn-Rushd-Goethe Moschee: Peter Schrage-Aden, Schrage-Aden@web.de, Tel. : 030-8730794

Gespräch zur Rolle der Frau
in den Abrahamitischen Religionen
2. Dezember 2021, 18 Uhr

Ibn-Rushd-Goethe Moschee, Ottostraße 16, 10555 Berlin

Eintritt frei – Einlass ab 17 Uhr nach
3 G–Regeln der Covid-Pandemie
Anmeldungen bitte bis 26. November 2021 an https://event.gs/s/yL3j

Gesprächsteilnehmerinnen

Die „Tausend Friedensfrauen“ Ruth Weiss und Seyran Ates,
Imamin der Ibn-Rushd-Goethe Moschee,
sowie Dr. Silke Radosh-Hinder,
Stellv. Superintendentin Evangelischer Kirchkreis Berlin Mitte

Moderation:
Dr. Ruth-Gaby Vermot, Co-Präsidentin „FriedensFrauen Weltweit“,

vormals „1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005“

Ziele und Arbeit der Ruth Weiss Gesellschaft

Seit Jahrzehnten bereichert die 97jährige jüdische Zeitzeugin Ruth Weiss Kultur, Bil- dung, Medien und Politik in Deutschland mit einem umfangreichen Werk journalisti- scher Beiträge, von Sachbüchern vor allem über Afrika, Romanen und Kinderbüchern sowie Lesungen in Schulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Um diese Ar- beit langfristig zu verbreiten, haben Unterstützer im Dezember 2019 anlässlich der Ver- leihung des «Ehrenpreises der Deutschen Afrika Stiftung» an Ruth Weiss die Ruth Weiss Gesellschaft e. V. gegründet. Weitere Informationen: www.ruth-weiss- gesellschaft.de Zur Biographie von Ruth Weiss : de.wikipedia.org und ihre persönliche Website http://www.ruthweiss.net/

Geschäftsstelle: Anni Kropf, Mühlbachstr. 33c, 63834 Sulzbach a. M., Tel.: 06028-992878; mail: Ruth_Weiss_eV@web.de

1.Vorsitzender Konrad Kleyboldt, 2. Vorsitzende Gesche Karrenbrock,
Schatzmeister Peter Schrage–Aden,
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Berlin; Registriernummer VR 37932 am 23.1.2020

Konto: Ruth Weiss Gesellschaft e.V. DE 774 306 096 710 636 475 00 BIC GENODEM1GLS

Biographien

Ruth Weiss

1924 geboren als Ruth Löwenthal in Fürth. 1936 Emigration mit der Familie nach Südafrika.

Seit 1960 herausragende Redakteurin und Korrespondentin im und zum Südlichen Afrika. Autorin von über 80 Sachbüchern, Romanen, Kinderbüchern und einer Autobiographie. Ehrungen: u.a. Nominierung als eine von „1000 Friedensfrauen für den Friedensnobelpreis 2005“; 2010 Benennung einer Realschule in Aschaffenburg nach Ruth Weiss; 2014 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse; 2019 “Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung“; 2020 Ernennung zur Ehrenpräsidentin des PEN Zentrum Deutschsprachiger Autoren im Ausland.

Foto Credits: tabotgraphy.com /daniela-incoronato.de

Jarita Freydank Sängerin, Schlagzeugerin und Perkussionistin. Zusammenspiel u.a. mit Judith Holofernes, Astrid North und Die Höchste Eisenbahn. 2018 “JARITA & THE AFROBEATMOVEMENT – Live at planet earth EP”. Zur Zeit Arbeit an Album und Interview Serie „JAMMIN WITH JARITA“ bei Youtube.
www.jaritafreydank.com

Gitarrist Arenor Anuku arbeitete u.a. mit Robin Rhode, Jasper van’t Hof PiliPili, Nneka, D-flame, Ebo Taylor, Nana Tuffor, Pax Nicolas, Joachim Deutschland und The Royal Family. 2014 Afrobeat Reggae Album „GELD SPIELT KEINE
www.arenoranuku.de

S. E. Botschafter
Phumelele Stone Sizani

Geboren 1954 in Alexandria, Port Elisabeth, Südafrika. 1989 – 1993 Regionaler Direktor, Kagiso Trust (Eastern Cape); 1994 – 1998; IDT Regionaler Direktor (Eastern Cape, Western Cape, Northern Cape und Gauteng Province); 2008 – 2016 Parlamentsmitglied (Südafrika); Seit Oktober 2016 Botschafter der Republik Südafrika in Deutschland.

S. E. Botschafter
Phumelele Stone SiPfarrer Hannes Langbein

Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, Zürich, Princeton und Berlin. Im Anschluss Referent im Kulturbüro der EKD sowie Promotionsstudent am Institut für Bildwissenschaften in Rostock. Vikariat an der St. Nikolai-Gemeinde in Berlin-Spandau, anschließend Pfarrer in Entsendung an der Stiftung St. Matthäus. Redakteur der Zeitschrift „kunst und kirche“. Präsident der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche

„Artheon“. Seit 2018 Direktor der Stiftung St. Matthäus.

Seyran Ateş

1963 in Istanbul geboren, lebt seit 1969 in Deutschland. Sie ist Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei und Autorin diverser Bücher. Als Frauen- und Menschenrechtsaktivistin gehört sie seit mehr als 35 Jahren unter anderem zu den bedeutendsten Stimmen im Kampf gegen religions- und traditionsbedingte Gewalt. Sie ist Ideengeberin und Gründerin der 2017 eröffneten liberalen Ibn Rushd-Goethe Moschee Berlin.

Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate

Geboren 1948 in Addis Abeba. Mitglied des äthiopischen Kaiserhauses. Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte in Tübingen und Cambridge, 1978 Promotion. Politisches Exil in Deutschland. 1981 deutsche Staatsbürgerschaft. Unternehmensberater und Autor u.a. Manieren, Eichborn, 2003; Ein Prinz aus dem Hause David und warum er in Deutschland blieb, Scherz, 2007; Der letzte Kaiser von Afrika. Triumph und Tragödie des Haile Selassie, Berlin 2016; Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? Eine persönliche Wortmeldung, dtv 2021. Gründung u.a. Orbis Aethiopicus – Gesellschaft zur Erhaltung und Förderung der äthiopischen Kultur e.V. 1994, Pactum Africanum – Verein für den Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen e.V. 2012. Vorsitzender Kuratorium „Deutsche Afrika Stiftung“ und „Gesellschaft zur Förderung von Museen in Äthiopien e.V.“ Auszeichnungen: Adelbert-von-Chamisso-Preis für Manieren, 2004; Ehrensenator der Universität Tübingen, 2010; Walter-Scheel-Preis des BMZ, 2011; LISTROS Award, 2011; Literaturpreis der Neuen Literarischen Gesellschaft zu Marburg, 2012; Jakob-Grimm-Preis Deutsche Sprache, 2015; Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, 2016.

Dr. Uschi Eid

Seit 1980 Politikerin der GRÜNEN. Über 20 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages (1985-1990 und 1994-2009). Engagement für eine ernsthafte Nord-Süd-Außenpolitik. Parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium (1998 – 2005) mit Schwerpunkt auf internationale Umweltfragen. 2004 – 15 Beratergremium zu Wasser und Sanitärversorgung der VN (UNSGAB); 2002 – 2009 Persönliche G8 Afrikabeauftragte von Bundeskanzler Gerhard Schröder. 1992 – 1994 Koordinatorin des Fachkr.fterückkehrprogrammes in Eritrea im Auftrag der Deutschen Ausgleichsbank/ KFW und der GTZ. Seit 2011 Honorarprofessorin an der Hochschule Osnabrück und 16 Jahre Lehrauftrag an der Freien Universität Berlin. Seit 2015 Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung.

Hans – Werner Bussmann

Geboren 1949 in Stuttgart, Studium Rechtswissenschaft und Politik in Tübingen. Nach 1. und 2. Staatsexamen und kurzer Tätigkeit als Anwaltsund Notarvertreter in Wolfsburg, ab 1978 im Auswärtigen Amt.

Auslandverwendungen Belgrad (1980-83), Harare (1986-90), Den Haag (1990-92), Athen (1996-2000), Pretoria (2000-03), Kairo (2006-09), Kapstadt (2009-12) und Bordeaux (2012-2015). Mitgründer und Vorsitzender des Deutsch-Südafrikanischen Forums e.V., Unterstützung privater Träger von Entwicklungsprojekten in Subsahara-Afrika.

Lutz Kliche

Jahrgang 1953, studierte Soziologie und Literaturwissenschaften in Freiburg und Marburg, war Lektor und Programmmacher in verschiedenen Verlagen (Peter Hammer Verlag, Patmos-Verlagshaus, Maroverlag), lebte und arbeitete fast zwanzig Jahre als Kulturschaffender in Lateinamerika und arbeitet seit vielen Jahren als Literaturvermittler und literarischer Übersetzer, überwiegend aus dem Spanischen, aber auch aus dem Englischen. In den letzten vier Jahrzehnten hat er mehrere Bücher von Ruth Weiss verlegerisch betreut, u. a. die erste Ausgabe von Ruths Autobiografie “Wege im harten Gras” und den Roman “Meine Schwester Sara”, der im Taschenbuchprogramm bei dtv zu einem Bestseller wurde.

Dr. Silke Radosh-Hinder

Studium der Theologie und Erziehungswissenschaften in Bielefeld, Heidelberg und Berlin. Seit 1998 im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte: 2003 – 2011 Leiterin der „Jerusalemskirche – Forum für interreligiöse Bildung“, seit 2009 Kreisjugendpfarrerin. Als Stellvertretende Superintendentin besonders aktiv in den Bereichen interreligiöse Bildung, Arbeit mit Geflüchteten und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie internationale Kooperationen mit Gemeinden in New York. Seit über zwanzig Jahren engagiert im Bereich der Erinnerungspolitik und in verschiedenen Netzwerkinitiativen. 2021 Promotion zum Thema „Konstruierte Gleichheiten. Eine Einzelfallstudie zu interreligiöser Kommunikation im urbanen Raum“ an der Universität Basel.

Dr. Ruth-Gaby Vermot

Studium der Ethnologie und Soziologie, Forschungsaufenthalte in Ländern Westafrikas, Dissertation und Publikationen zu Rassismus und Kolonialismus. 12 Jahre Mitglied des Schweizer Nationalrats und Mitglied des Europarates (Sprecherin für den Südkaukasus). Meine politischen Themen sind unter anderem: Frauen-, Menschen- und Kinderrechte, Asyl und Migration, Organhandel und illegale Adoptionen. Präsidien in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Im eigenen „Büro Hekate“, Beratung von Frauen in schwierigen beruflichen Situationen. Gründung der Initiative „1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005“. Damit sollte die unermüdliche, oft gefährliche und mutige Friedensarbeit von 1000 Frauen weltweit, – stellvertretend für Hundertausende Frauen – sichtbar gemacht werden. Unter dem neuem Namen „PeaceWomen Across the Globe“ begleiten wir gemeinsam mit lokalen Partnerinnenorganisationen Friedensprozesse, z.B. in Kolumbien, Nepal, den Philippinen und der Ukraine.

www.1000peacewomen.org

Print Friendly, PDF & Email