Freitagspredigt vom 15. September 2017

Am 11.09.2017 kam eine junge Frau zu uns in die Moschee. Sie lebt in Kanada und war ins Flugzeug gestiegen und nach Deutschland gekommen, um die Ibn Rushd-Goethe Moschee mit eigenen Augen zu sehen. Wir waren alle sofort begeistert von Mak und haben sie in unser Herz geschlossen. Und wir haben uns sehr gefreut, dass sie bereit war die Freitagspredigt zu halten.
Eine deutsche Version findet sich weiter unten.

Assalamu alaikum, brothers and sisters. I’d like to first begin by giving all thanks and praise to Allah (swt), our Lord and the Creator of the Universe. We beg Allah to guide us and protect us. My name is Mak Hashi, but for the majority of my life people have called me Mak and feel more than welcome to call me that as well. Perhaps you can just call me sister. That works too.

When I arrived in Berlin, my main goal was to visit this mosque and because I was curious about who came here. I had no idea what to expect for sure, but I didn’t expect to meet people like myself: ordinary and simple. Calling you sisters and brothers “ordinary” is not meant in anyway to diminish you at all — I think it’s quite a good thing to be simple because it’s a blessing from Allah (SWT). But I imagined that among you would be more obviously people because of the very nature of this beautiful place: a welcoming and loving place that extends itself as a haven to all.

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Vortrag: Grundlagen, Verfälschung und aktuelle Problematik des Islam

Am Samstag, den 09.09.17 wird Muhammed Uzunoglu von 16-18 Uhr einen Vortrag bei uns in der Moschee zum Thema „Grundlagen, Verfälschung und aktuelle Problematik des Islam“ halten. Der Islam wird aufgrund traditioneller und islamistischer, sowie historischer Strömungen sehr unterschiedlich interpretiert und vermittelt. Aktuelle Problematiken, wie Radikalisierung und Islamismus sowie die Rolle der Islamverbände sollen in diesem Seminar vermittelt werden.

Es wird dabei vor allem um einen Einstieg in die verschiedenen Themenbereiche gehen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und bitten um Anmeldung unter: Veranstaltungen@ibn-rushd-goethe-moschee.de an.

Programm:

  1. Grundlagen Islam
    1. Definition
    2. Quellen
    3. Elemente und Symbolik
  2. Die Verfälschung des Islams
    1. Tradition/Aberglaube/Traditionalismus
    2. politischer Islam
  3. Aktuelle Problematik
    1. Terrorismus
    2. Radikalisierung
    3. Rolle der Islamverbände (DITIB und IGMG)
    4. Integration

Freitagspredigt 18.8.2017

Menschenrechte im Islam  

In der Zeitschrift „Berliner Woche“, die jede und jeder in Berlin kostenlos in seinem Briefkasten vorfindet, habe ich am Mittwoch einen Artikel über Seyran Ates gelesen. Sie schreibt unter anderem: „ Wir hoffen, dass unter dem Dachverband der säkularen Muslime noch mehr liberale Moscheen in ganz Europa entstehen“

Wie oft stoßen wir auf Worte wie säkular, liberal. Dazu fehlen eigentlich nur noch die Wörter demokratisch  und humanistisch.

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Unsere Gebete sind bei den Opfern des Terrors von Barcelona und deren Angehörigen

Wir von Ibn Rushd-Goethe Moschee verurteilen Terror und Gewalt im Namen unserer Religion, dem Islam. Terroristen, ihre Unterstützer und ihre Hintermänner sind Gewaltverbrecher und eiskalte Mörder. Unsere Gebete sind für die Opfer und unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen.

Der Islam ist die Sprache Gottes und der Liebe, der Terror hat die Sprache des Teufels und des Haßes.

Freitagspredigt

Sicher haben wir schon viele Vorträge gehört über das Wissen. Aber Wissen hat so viele Facetten und Bedeutungen und ist ungemein wichtig.

—-Das erste Wort , welches Allah Muhammad offenbarte, war „Lies!“  , etwas weiter heißt es: Der (das Schreiben) mit dem Schreibrohr gelehrt hat,    – lesen und schreiben!

Das bedeutet: Gleich von Anfang an wurden die Muslime zum Wissenserwerb aufgefordert.

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Unterstützung für Seyran Ates und die Moschee (Nachrichtensammlung)

Jeden Tag bekommen wir Nachrichten, die uns unterstützen, motivieren und manchmal auch rühren. Einige davon haben wir hier gesammelt:


Liebe Frau Ates,
Sie werden sicherlich zahlreiche Zuschriften erhalten, deshalb will ich mich kurz fassen.
Es hat mich mit großer Freude erfüllt, als ich von ihrer mutigen Tat erfuhr.
Besonders freut es mich, dass diese Initiative von einer Frau ausging, denn ich bin überzeugt, dass das Schicksal der Welt in dieser Zeit in die Hände der Frauen gehört.
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Koran erklärt: das Wort zum Freitag im Deutschlandfunk

von Christian M. Jolibois

Seit dem 6. März 2015 gibt es im Deutschlandfunk das Format „Koran erklärt“. Jeweils freitags um 9:55 Uhr trägt ein Sprecher Verse aus dem Koran vor, die von international renommierten Islamwissenschaftlern kommentiert und in ihrer geschichtlichen Bedeutung dargelegt werden.

„Es ist ausdrücklich keine muslimische Verkündigungssendung“, erklärte der Deutschlandfunk in seiner Pressemitteilung zum Start der Serie. Es gehe weniger um eine religiöse Ansprache der Hörer als vielmehr um eine sachgemäße Auseinandersetzung mit dem Inhalt der koranischen Verse und Suren sowie darum, einen „Beitrag zu einer differenzierten Betrachtung zu leisten“.

Mit „Alle sprechen über den Koran, aber kaum jemand hat je darin gelesen“, beschrieb Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, die Intention der Programmverantwortlichen. In einem Interview äußerte er sich dahingehend, dass man den Koran nur verstehen könne, wenn man ihn in seinen historisch-exegetischen Zusammenhang stelle.

Die Sendung „Koran erklärt“ vermittelt den Hörern auf einfache Weise solche Kenntnisse und Hintergründe über den Korantext. Der erste Beitrag vom 6. März 2015 behandelt das ewige Wort Gottes. Dr. Ömer Özsoy, Professor für Koranexegese an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt und namhafter Vertreter der reformislamisch orientierten Schule von Ankara, erläutert dazu Vers 163 aus Sure 4.

Der Beitrag vom 28. Juli 2017 thematisiert die Verhüllung der Frau. Anhand von Vers 59 aus Sure 33 zeigt die pakistanisch-stämmige Dr. Mona Siddiqui, Professorin für Islamische und Interreligiöse Studien an der schottischen Universität Edinburgh auf, dass sich Gelehrte schon immer mit dem Kopftuch auseinandergesetzt haben. Allerdings in einer etwas anderen Weise, als dies heute geschieht.

Alle Beiträge von „Koran erklärt“ sind auf der Seite des Deutschlandfunks online abrufbar.

http://www.deutschlandfunk.de/koran-erklaert.2393.de.html