Ramadanzeiten 2018

Ramadan Mai  Fajr  Maghrib
1 16 Mi. 03:33   21:02
2 17 Do. 03:32   21:04
3 18 Fr. 03:30   21:05
4 19 Sa. 03:29   21:07
5 20 So. 03:28   21:09
6 21 Mo. 03:26   21:10
7 22 Di. 03:25   21:11
8 23 Mi. 03:24   21:13
9 24 Do. 03:22   21:14
10 25 Fr. 03:21   21:16
11 26 Sa. 03:20   21:17
12 27 So. 03:19   21:18
13 28 Mo. 03:18   21:20
14 29 Di. 03:17   21:21
15 30 Mi. 03:16   21:22
16 31 Do. 03:15   21:23

Juni

Fajr

Maghrib
17 01 Fr. 03:14   21:25
18 02 Sa. 03:13   21:26
19 03 So. 03:13   21:27
20 04 Mo. 03:13   21:28
21 05 Di. 03:12   21:29
22 06 Mi. 03:12   21:30
23 07 Do. 03:12   21:31
24 08 Fr. 03:12   21:32
25 09 Sa. 03:11   21:33
26 10 So. 03:11   21:33
27 11 Mo. 03:11   21:34
28 12 Di. 03:11   21:35
29 13 Mi. 03:11   21:36
30 14 Do. 03:11   21:36

Freitagspredigt vom 25.05.2018

von Abbas El-Fares

Ramadan ist die höchste Schule des Lebens.
Diese gesegnete Fastenzeit ist ein wertvolles Geschenk des Himmels an unser Leben. Die Lektionen Ramadans AlMoubarak sind einmal im Jahr wie eine Erfrischungskur für unser Denken, unser Fühlen, unser Verhalten, unsere Taten, unser Glauben und unser Leben.
Ramadan AlMoubarak ist die Zeit des Fastens, des Verzichts, der Enthaltsamkeit, der inneren Reinigung, des Nachdenkens, der Kraft und des Energietankens, des gesunden Lebens.
Ramadan AlMoubarak ist viel mehr als Verzicht auf Essen und Trinken, auf Egoismus, auf Überfluss und auf Verschwendung und Missachtung unserer Lebensgrundlagen. Ramadan AlMoubarak lehrt und vermittelt uns das Gefühl der Wertschätzung und Dankbarkeit.

„Freitagspredigt vom 25.05.2018“ weiterlesen

Freitagspredigt vom 18.05.2018

Ramadan

Seit einigen Tagen befinden wir uns im Monat Ramadan, im Islam ein ganz besonderer Monat. Deshalb heißt mein heutiges Thema auch Ramadan. Aus dem Grunde ist es auch wichtig, uns die Zeilen, die im Koran über diese Zeit stehen, in unser Gedächtnis zurückzurufen.

Sure Al-Baqara: 183-185: „Oh ihr, die ihr Glauben erlangt habt! Das Fasten ist für euch verordnet, wie es für jene vor euch verordnet war, auf dass ihr euch Gottes bewusst bleiben möget.

Es sind nur eine bestimmte Anzahl von Tagen. Aber wer immer von euch krank ist oder auf einer Reise, soll stattdessen die gleiche Anzahl von anderen Tagen fasten, und in solchen Fällen obliegt es jenen, die es sich leisten können, ein Opfer durch Speisung eines Bedürftigen zu bringen. Und wer immer mehr Gutes tut, als er zu tun verpflichtet ist, tut sich damit selbst Gutes; denn zu fasten ist euch selbst Gutes zu tun – wenn ihr es nur wüsstet.

Es war der Monat Ramadan, in dem der Koran zuerst von droben erteilt wurde, als Rechtleitung für den Menschen und evidenter Beweis dieser Rechtleitung und als Maßstab, mit dem das Wahre vom Falschen zu unterscheiden ist. Darum, wer immer von euch dessen Monat erlebt, soll ihn durchweg fasten. Aber wer krank ist oder auf einer Reise, soll stattdessen die gleiche Anzahl dafür von anderen Tagen fasten. Gott will, dass ihr Erleichterung habt, und will nicht, dass ihr Härte erleidet. Aber Er wünscht, dass ihr die Anzahl der erforderlichen Tage vervollständigt, und dass ihr Gott lobpreist, dass Er euch rechtgeleitet hat, und dass ihr Ihm euren Dank abstattet.“

Eigentlich alles, was wir bedenken, tun oder lassen müssen, wie wir uns zu verhalten haben, kommen in diesen Versen zum Ausdruck. „Freitagspredigt vom 18.05.2018“ weiterlesen

Der heilige Ramadan

Ramadan ist der 9. Monat und einer der vier heiligen Monate im islamischen Kalender. Da dieser sich nach dem 28-tägigen Mondzyklus richtet, verschiebt sich der Monat Ramadan jährlich um einige Tage nach vorne. Das Wort Ramadan ist abgeleitet von der Wortwurzel Ra-ma-dan, was die Hitze, Ruhelosigkeit und Härte beschreibt; Gemäß der Überlieferung des Propheten Muhammad (s.) wird er auch Gottesmonat (schahrullah) sowie Monat des Qur’an genannt, da der Qur’an in diesem Monat während der Nacht der Bestimmung (Lailat-ul-qadr) in das Herz unseres Propheten Muhammad (s.) eingegeben wurde. Er ist der einzige Monat, der im Heiligen Qur’an namentlich erwähnt ist und zwar in der Sure 2, Vers 185:

„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an offenbart wurde, als eine Führung für die Menschen und als klares Zeugnis für die Rechtleitung und die Auseinandersetzung (zwischen Wahrheit und Unwahrheit).“

„Wir haben ja ihn während der Nacht der Bestimmung offenbart.“ (Heiliger Qur’an 97:1) Und: „Wir haben ihn in einer gesegneten Nacht geoffenbart.“ (44:3)

In diesem Monat ist es für jeden Muslim eine Hauptpflicht zu fasten, weil das Fasten eine der Fünf Grundsäulen des Islam ist, die er als Gottesdienst durchführen muss. Das wird im Qur’an in der Sure 2, Vers 185 geschrieben: „Der heilige Ramadan“ weiterlesen

Jahresfeier am 15.06.2018

Wir möchten Sie zu einem ganz besonderen Anlass einladen: Die Ibn Rushd-Goethe Moschee wird 1 Jahr alt. Es war ein sehr aufregendes Jahr mit vielen Höhen und wenigen Tiefen. Die Gemeinde ist zusammengewachsen und die Moschee ist zu einem richtigen Gemeindezentrum geworden. Bei uns wird geheiratet, das Glaubensbekenntnis gesprochen, Arabisch gelernt und islamische Feste feiern wir zusammen. Durchschnittlich 750 Besucher*innen kommen pro Monat in unsere Moschee und informieren sich über unsere Arbeit, auch das mediale Interesse lässt nicht nach. Dafür sind wir sehr dankbar.

All das möchten wir mit Ihnen feiern und laden Sie daher herzlich ein,
am 15.6. ab 14 Uhr zu uns in die Gemeinde zu kommen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 10.06.2018 unter der Mailadresse: veranstaltungen@ibn-rushd-goethe-moschee.de

Freitagspredigt vom 11.05.2018

Khutbah Thema: Muttertag- Mütter der Gläubigen

Im Namen Gottes des Allerbarmers des Barmherzigen

Ich suche Zuflucht bei Gott, vor den Einflüsterungen des Teufels.

Alles Lob und aller Dank gebühren alleine Gott, dem Einen, der Niemanden neben sich hat.

Ich bezeuge, dass es nur den Einen Gott gibt,das Muhammad sein Prophet ist und dass ich alle Propheten vor ihm genauso anerkenne und achte und alle heiligen Schriften,die sie erhielten.

Mein islamischer Name ist Zahra, ich bin Muslima und seit August 2017 aktives Gemeindemitglied hier. Gott sei aller Dank dafür! Sonst sitze ich immer Freitags hier auf dem Gebetsteppich um einer Khutbah zuzuhören und heute darf ich diese Predigt halten. Dank sei Gott dafür,dass in unserer Moschee auch Frauen eine Predigt halten können. Schon viele Tage zuvor konnte ich vor Aufregung kaum schlafen und tausende Gedanken schwirrten wie kleine Vögel in meinem Kopf herum.Ich suchte nach einem Thema für meine Predigt,dabei vielen mir so viele ein, die ich sehr interessant fand und ich konnte mich einfach nicht entscheiden.Der 11. Mai, der Tag wo ich die Predigt halten sollte kam immer näher. Gott öffnete mir rechtzeitig die Augen und zeigte mir das Thema meiner ersten Khutbah. Der Vatertag war schon, aber der Muttertag liegt noch vor uns.Ist schon seltsam, das ich als Mutter diesen Tag ganz vergessen hatte.Endlich war mein Thema gefunden.Eine Mutter erinnert an alle Mütter.

Lasst mich bitte um ruhiger zu werden ein kurzes Bittgebet vom Prophet Moses (a.)aus dem heiligen Quran, Sure 20 Ta Ha Verse 25-28 rezitieren: „Freitagspredigt vom 11.05.2018“ weiterlesen

Projektassistenz (w/m) gesucht!

Über uns

Die Ibn Rushd-Goethe Moschee vertritt einen progressiven Islam, der sich auf eine zeitgemäße Auslegung des Korans und der Hadithe stützt und sich gegen jegliche Form der Diskriminierung ausspricht. Wir treten dafür ein, dass Männer und Frauen sowie auch die verschiedenen Richtungen des Islams in unserer Gemeinde vollkommen gleichberechtigt sind. Dies gilt selbstverständlich auch für Menschen aller legalen sexuellen Orientierungen und Identitäten.

Zur vielfältigen Rolle der Frau im Islam haben wir gemeinsam mit dem dänischem Islamwissenschaftler Jesper Petersen ein Buch publiziert, welches wir nun gemeinsam mit der ZEIT-Stiftung als Workshop an Schulen anbieten wollen. Zur Entwicklung und Umsetzung dieses Workshops suchen wir ab dem 01.06.2018 in Teilzeit (50%) einen zuverlässige und aufgeschlossene

Projektassistenz (w/m) „Projektassistenz (w/m) gesucht!“ weiterlesen

Unser erstes Buch: Die Frauen von Medina

Wir haben zusammen mit Islamwissenschaftler Jesper Petersen unser erstes Buch herausgegeben:

„Die Frauen von Medina – Imaminnen, Gelehrte und Kriegerinnen“

Das Buch gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Rollen, die Frauen gemäß der Überlieferungen eingenommen haben und liefert eine gute historische Einordnung dieser Überlieferungen. Wir wollen damit zeigen, dass die Frauenrollen im ursprünglichen Islam deutlich vielfältiger waren, als das heute oft angenommen wird.

Jesper Petersen deckt für uns alte Quellen aud, ohne irgendwas zu beschönigen oder zu vertuschen. Er zeigt was war. Und er überlässt die Interpretation des Geschriebenen seinen Leserinnen und Lesern.

Das Buch kann zum Preis von 10€ inkl. Versand (Deutschland) unter buchservice@ibn-rushd-goethe-moschee.de bestellt werden.

Freitagspredigt vom 04.05.2018

Der Zweifel / Die Skepsis

Bedeutung

Der Zweifel: Althochdeutsch zwîval aus germanisch twîfla, „doppelt, gespalten, zweifach, zwiefältig“) ist ein Zustand der Unentschiedenheit zwischen mehreren möglichen Annahmen, da entgegengesetzte oder unzureichende Gründe zu keinem sicheren Urteil oder einer Entscheidung führen können.

Er wird auch als Unsicherheit in Bezug auf Vertrauen, Handeln, Entscheidungen, Glauben oder Behauptungen bzw. Vermutungen interpretiert.

So definiert der Duden Zweifel als „Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jemandem, jemandes Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig und gut ist, ob etwas gelingen kann.

Etymologie
Das Wort Zweifel stammt von der Kompositionsform twi ‘zwei’, und dem Suffix -falt. Dies führte zur Wortbedeutung „zwiespältig“.

Die Skepsis:

Aus griech.

  • sképsis = Betrachtung; Bedenken,
  • sképtesthai = schauen, spähen; betrachten

bezeichnet dagegen Bedenken durch kritisches Zweifeln.

Der Begriff “Zweifel / Skepsis“ wurde im Quran 56 mal erwähnt. „Freitagspredigt vom 04.05.2018“ weiterlesen

Freitagspredigt vom 27.04.2018

Unerschaffen- oder doch erschaffen?

Bald beginnt wieder die Zeit des Ramadans, in dem die koranische Offenbarung vor Jahrhunderten ihren Anfang hatte, von Gott zu den Menschen herniedergesandt wurde.

Der Koran ist ein Kanal der Kommunikation zwischen Gott und Mensch.

Er ist, nach der von allen Muslimen akzeptierten Meinung, die Rede Gottes, die über einen Zeitraum von 23 Jahren dem Propheten Muhammad (alaihi-s-Salatu wa-s-Salam – auf ihn seien Segen und Friede), in der arabischen Sprache geoffenbart wurde.

Was bedeutet also die ‚Rede Gottes?‘ Der Koran gibt selbst die Antwort. Sehen wir uns die Sure 18:109 an. „Sprich: Wäre das Meer Tinte für das Wort meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, …“. In Sure 31:27: „Und wenn alle Bäume, die auf der Erde sind, Schreibrohre wären und der Ozean Tinte und sieben Ozeane würde sie mit Nachschub versorgen, selbst dann könnte Allas Worte nicht erschöpft werden.“ Das betont die Unendlichkeit der Worte von Gott. Und wenn die Worte nicht ausgehen, unendlich sind, dann kann der Koran nur eine bestimmte Verlautbarung des Gotteswortes sein, das bedeutet: der Koran in seinem Umfang als Text ist begrenzt.

Aber der Koran bezeichnet sich an einigen Stellen selbst als ‚Rede Gottes‘. Steht also doch der Koran und Gottes Wort auf gleicher Ebene? „Freitagspredigt vom 27.04.2018“ weiterlesen