Wann:
Mai 8, 2019 um 18:30
2019-05-08T18:30:00+02:00
2019-05-08T18:45:00+02:00
Wo:
Gemeindesaal in der Schillerpromenade 14 in 12049 Berlin

“Wie umgehen mit Ramadan in der Schule?” -Infoveranstaltung

 

Der Ramadan stellt Schulen vor verschiedene Herausforderungen. Der Schulalltag ist unmittelbar von fastenden Schülerinnen und Schülern betroffen. Gerade in der Vorbereitung auf das Abitur oder die mittlere Reife ist es wichtig, dass die Schüler auch während des Ramadans dem Unterricht konzentriert folgen können. In der Grundschule stellen sich zudem Fragen nach dem Kindeswohl während des Fastens.

Lehrerinnen und Lehrer stellt dies vor große Herausforderungen, aber auch das Verhältnis der Schüler untereinander. Wie kann gewährleistet werden, dass sich die schulischen Leistungen nicht verschlechtern und gleichzeitig die religiösen Gebote angemessen respektiert werden?

Um dieser Thematik nachzugehen und Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Pädagogen praktische Empfehlungen an die Hand zu geben, findet eine Info-Veranstaltung mit dem Psychologen Ahmed Mansour, der Rechtsanwältin Seyran Ates, dem Imam Mohammed El-Kateb sowie der Ärztin prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak statt.

5 Kommentare zu „“Wie umgehen mit Ramadan in der Schule?” -Infoveranstaltung“

  1. Al Sabatini

    Hallo,

    habe gerade das Interview mit Seyran Ates auf n-tv.de gelesen und bisher leider noch nie soviel hervorragende Ansichten und Ideen über meine eigene als auch die islamische Kultur/Religion gehört.
    Ich kann jedes Wort nachvollziehen, verstehen und nur allen empfehlen, sich hieran ein Beispiel zu nehmen.
    Nur so wird ein gemeinsames offenes Miteinander, unabhängig von Herkunft oder Religion, möglich sein.
    Danke.

  2. Manfred Gilberg

    Frau Ates,
    ist demokratisch klar zuzustimmen.
    Unsere hart und lange erkämpfte Demokratie mit ihren weltlichen Regeln zu Gunsten eines friedlichen Zusammenlebens aller hier lebenden Menschen ruft gem. Artikel 20 Abs. 4 Grundgesetz zum Widerstand gegen jeden, der es unternimmt diese Ordnung zu beseitigen. Das Recht dazu haben alle Deutschen.
    Daher gilt: Religiöse Vorschriften jedweder Couleur können nicht über dem Grundgesetz stehen. Zuvörderst gelten hier die Vorschriften der Gesetze dieser Republik einschließlich der Menschenrechte für ein geordnetes friedliches Zusammenleben aller. Religion kommt danach, wie anderes private auch.
    Es kann nicht sein, dass aus konservativ religiösen, altertümlichen Weltanschauungen, Menschen verächtet oder gar mit dem Leben bedroht werden.
    Wer diese konservativen Weltbilder leben will, wird sich gezwungen sehen auf unsere Gesellschaft und die damit verbundenen Annehmlichkeiten verzichten und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen. Dabei gibt es immer mehrere Möglichkeiten.
    Es lebe unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.
    Danke für Ihre gradlienige Haltung.

  3. Rabe, Birgit

    Heute Abend habe ich die Veranstaltung besucht und bin noch sehr beeindruckt von dieser gut besuchten, offenen und interessanten Runde. Ich denke, es wurden viele Dinge, die im Umgang und dem täglichen Erleben mit den Kindern und Eltern passieren, angesprochen und rege diskutiert. Vor allem haben mich die klaren Aussagen hinsichtlich Regeln und Gesetze überzeugt.
    Erschrocken war ich über die häufig ausgesprochene Unsicherheit der anwesenden Lehrer und Erzieher im Umgang mit muslimischen Kindern. Mir schien, als werden sie häufig von Schulleitung und Politik allein gelassen!
    Ich selber wohne in Neukölln und bin ehrenamtlich mit Kindern aktiv.
    Nochmals vielen Dank und hoffentlich kommt so langsam eine Änderung.

  4. Wir benötigen unbedingt mehr solcher Artikel über liberale Muslime, die mit uns gemeinsam auf der Basis unseres Grundgesetzes stehen und handeln.
    Hier sind die Journalisten und Medien gefragt.
    Bitte schreiben Sie auch, wie man solche liberal-muslimischen Aktivitäten am besten finanziell oder ehrenamtlich unterstützen kann.
    Vielen Dank.

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Unterstützende Worte erfahren und uns in unserer Arbeit bestätigt sehen, macht uns immer wieder Mut und Hoffnung. Außerdem gibt es unterschiedliche liberal-muslimische Organisationen, die man verschieden supporten kann. Neben dem ehrenamtlichem Engagement besteht auch die Möglichkeit zu spenden. Unsere Ibn Rushd – Goethe Moschee finanziert sich beispielsweise hauptsächlich durch Spenden, um unsere Arbeit kontinuierlich auszubauen und dabei gleichzeitig Aufklärungsarbeit zu leisten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns zum Sonntagsbruch oder auch zu anderen Veranstaltungen besuchen kommen. Die Daten können Sie unserer Website entnnehmen. Wir wünschen Ihnen eine sonnige Woche.

    Freundliche Grüße vom Team der Ibn Rushd – Goethe Moschee!

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