Freitagspredigt vom 22.06.2018

Der Umgang mit Trauer und Leid

Eines unserer Gemeindemitglieder hat einige Khutbas über menschliche Gefühle gehalten. Hier soll sich auch meine heutige Khutba einreihen. Es gab eine Khutba über den Humor und das Lachen, eine über das Zweifeln, und eine über das Glück. Heute spreche ich über das Gefühl vonTrauer und Leid. Wenn es uns befällt, heißen wir es nicht willkommen und zuweilen macht es unser Leben geradezu unerträglich. Der Sinn des Leidens entzieht sich uns meist ganz und gar.

Aber dürfen Muslime überhaupt leiden und trauern? Wenn doch alles von Gott kommt, soll es nicht mit Freude angenommen werden? Wir sagen, alles ist vorbestimmt, alles schon geschrieben, die Tinte ist schon getrocknet. Dennoch leiden wir.

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Freitagspredigt vom 16.02.2018

Rechtleitung im Islam

von Christian Awhan Hermann

Unter der Obhut Allahs, der Göttlichen Barmherzigkeit, der göttlichen allumfassenden Gnade

Alles Lob gebührt Gott, der Göttlichen Erhabenheit, dem Oberhaupt aller Welten. Wir danken Allah für die allgegenwärtige Gnade und Gaben und wir bitten Allah um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass wir die Göttliche Gunst empfangen werden. Der Göttliche Frieden und Segen sei mit allen Menschen

„Möge Allah Dich rechtleiten!“ – das ist ein Satz, den ich oft höre oder lese, seit ich zum Islam gekommen bin. Zumeist schwingt dabei ein jovialer oder fast abfälliger Unterton mit. Ganz nach dem Motto: „Ich weiß ja, dass ich Recht habe, und möge Gott Dir klar machen, dass meine Meinung die richtige ist.“ – oder auch: „Ich weiß grade nicht weiter, also soll sich bitte Gott drum kümmern.“

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