Freitagspredigt vom 22.06.2018

Der Umgang mit Trauer und Leid

Eines unserer Gemeindemitglieder hat einige Khutbas über menschliche Gefühle gehalten. Hier soll sich auch meine heutige Khutba einreihen. Es gab eine Khutba über den Humor und das Lachen, eine über das Zweifeln, und eine über das Glück. Heute spreche ich über das Gefühl vonTrauer und Leid. Wenn es uns befällt, heißen wir es nicht willkommen und zuweilen macht es unser Leben geradezu unerträglich. Der Sinn des Leidens entzieht sich uns meist ganz und gar.

Aber dürfen Muslime überhaupt leiden und trauern? Wenn doch alles von Gott kommt, soll es nicht mit Freude angenommen werden? Wir sagen, alles ist vorbestimmt, alles schon geschrieben, die Tinte ist schon getrocknet. Dennoch leiden wir.

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Freitagspredigt vom 05.01.2018

Koran als eine Sphäre einer lebendigen Kommunikation zwischen Gott und Mensch

Ihr wisst: das Wort Koran bedeutet in der arabischen Sprache so viel wie Lesung, Rezitation, das Vortragen einer Botschaft von Gott. Ganz allgemein  gesagt: die grundlegende Bedeutung des Koran ist dieselbe wie die grundlegenden Botschaften der vorhergegangenen Bücher. Die darin enthaltenen Anweisungen, die dem Menschen eine Leitung, einen Weg geben, eine Rechtleitung, sind universell, für die gesamte Menschheit und für alle Zeiten. Die Sure 5:48 bestätigt es: „Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir (Muhammad) herabgesandt, das bestätigt, was von der Schrift vor ihm da war und darüber Gewissheit gibt.“

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